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Wer hat Angst vor Anthropologie?

Anthropologie ist und war immer ein Gegenstand von Kritik. Die Rede über den Menschen diente sowohl der Aufklärung als auch als ein Mittel der Unterdrückung. Dabei kommen selbst diejenigen, die der Anthropologie ganz entsagen wollen, letztlich nicht umhin, vom Menschen als Menschen zu sprechen: Regelmäßig und oft ganz unbemerkt machen wir Annahmen darüber, was den Menschen als solchen ausmacht, und lassen uns von ihnen in unserem Handeln leiten. Sind diese nun prinzpiell abzulehnen oder vielleicht sogar notwendig? Eine kritische Prüfung der Anthropologie stellt Befürworter und Gegner vor die Frage: Wer hat eigentlich Angst vor Anthropologie?

Grund genug einmal darüber nachzudenken, was Anthropologie überhaupt ist. Dabei wollen wir vor allem darüber miteinander sprechen, ob und wie eine selbstkritische Anthropologie möglich ist.

Auf dem Podium diskutieren Katrin Felgenhauer, Nadine Schumann und Till Ermisch mit Tobias Kasmann (Moderation)

Sonntag 7.7.19 von 19:30 bis 21:00 Uhr
Mensa ::: Café / Bar / Billardsalon
Karl-Heine-Straße 89, 04229 Leipzig

Der Eintritt ist frei!

Veranstaltet durch den Ethos e. V.
https://philokles.org/ethos/